Blog | 24.07.2020

Wenn nichts normal ist, zählt die Geschwindigkeit

Upwards at speed thumb

Die COVID-19-Pandemie hat sich bereits verheerend auf die Wirtschaft ausgewirkt.

Mit der Lockerung der Beschränkungen und einem irgendwie gearteten Neustart vieler wirtschaftlicher Bereiche, der in den kommenden Wochen möglich wird, blicken Unternehmensleiter aber nach vorne. Sie entwickeln Pläne, die ihrem Geschäft eine gute Positionierung für einen Wiederaufbau sichern und für Umsatz und Wachstum in der neuen Welt nach COVID sorgen sollen.

Doch die Formulierung von Zukunftsplänen ist zu einer sehr schwierigen Aufgabe geworden. Nachdem sie während der vergangenen Monate einen Erdstoß abfangen mussten, der häufig mit Kunden-, Einkommens- und Mitarbeiterverlust einhergegangen ist, müssen geschäftliche Führungskräfte nun Strategien erdenken, die sie in einer äußerst turbulenten und unsicheren Wirtschaft nach vorne bringen.

COVID-19 hat unsere Welt drastisch verändert. Ein Zurück wird es nicht geben. Das bedeutet, dass so gut wie jedes Unternehmen auf der Welt seine Ziele, Werte und Markteinführungsstrategien überdenken muss.

Unser neues Whitepaper Das schnellste Unternehmen gewinnt beleuchtet die Bedeutung von Geschwindigkeit und Agilität im Betrieb als Reaktion auf COVID-19 und in der zukünftigen Wirtschaft, in der nichts sicher ist und nichts so bleibt, wie es war.

Eine neuere Studie von Accenture beschreibt die kommenden Jahre als eine „Zeit der unvorhersagbaren und möglicherweise verhaltenen wirtschaftlichen Erholung mit neuen Wettbewerbsgefahren und Geschäftschancen und ziemlich wahrscheinlich ein Jahrzehnt ,ohne Normalität', eine neue Ära, die sich durch die schnellen Verschiebungen in kulturellen Normen, gesellschaftlichen Werten und Verhaltensweisen definiert.“

Cloud versus COVID-19

Die Organisationen sämtlicher Branchen mussten mit einer halsbrecherisch schnellen Anpassung und Veränderung auf die Pandemie reagieren und nahezu übernacht auf „rein digitale“ Strategien umstellen. Projekte der digitalen Transformation, deren alleinige Genehmigung zuvor mehr als ein Jahr gedauert hätte, wurden innerhalb von wenigen Wochen implementiert. Arbeitskräfte wurden mit sofortiger Wirkung ins Homeoffice versetzt, was zu einem enormen Druck auf Technologieplattformen, Sicherheit, Verwaltung und Produktivität geführt hat.

Natürlich waren einige Unternehmen sehr viel besser als andere in der Lage, den Kurs zu ändern und diese extreme Geschwindigkeit der Veränderung abzufangen. Organisationen, die bereits auf dem Weg zu agilen Betriebs- und Beschaffungsmodellen waren, konnten sich wesentlich leichter an die veränderten Anforderungen anpassen. Unternehmen, die hingegen noch immer feste Infrastrukturen, eingeschränkte Architekturen und Systeme mit Legacy-Technologie bereitstellten, hatten starke Probleme.

Angesichts der essenziellen Rolle der Technologie während der Pandemie im Hinblick auf ein rasches Angebot neuer Dienstleistungen, der Verbesserung des Kundenerlebnisses und die Erhaltung des Wohbefindens und der Produktivität der plötzlich im Homeoffice arbeitenden Mitarbeiter kommen die Vorteile des Cloud Computing mehr denn je zum Vorschein. Für Unternehmen, die bereits auf einer Cloud-Infrastruktur aufbauten und As-a-Service-Software aus der Cloud nutzten, war es weitaus leichter, umzudenken, ihre digitalen Abläufe zu skalieren und ihren Mitarbeitern die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen, als für Unternehmen, die noch mit lokalen Technologiesystemen arbeiteten.

Für viele Organisationen hat das Cloud Computing den entscheidenden Unterschied gemacht. Beispielsweise erklärte Phil Jordan, CIO von Sainsbury‘s, dass „die Cloud-Technologie die entscheidende Voraussetzung dafür war, das Unternehmen angesichts der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 von physischen Läden auf den Online-Verkauf umzustellen.“

Geschwindigkeit und Skalierbarkeit als Norm

Digitale Transformation und operative Agilität und Robustheit sind seit vielen Jahren als die wichtigsten strategischen Ziele für Unternehmen im Gespräch. Durch COVID-19 sind sie nun zu dringenden, unverzichtbaren Notwendigkeiten geworden.

Viele geschäftliche Führungskräfte mussten versuchen, Geschwindigkeit, Agilität und Anpassungsfähigkeit für ihre Abläufe und Arbeitskräfte herbeizuzaubern und haben praktisch ohne Bedenk- oder Planungszeit geeignete Prozesse, Plattformen und Strukturen umgesetzt. Sie hatten keine andere Wahl.

Doch jetzt tauchen diese Organisationen aus dem Überlebensmodus auf und blicken in die Zukunft, überdenken ihre Geschäftsmodelle und ihr Marktangebot und stellen fest, dass sie nun wenig Spielraum für eine Neugestaltung ihres zukünftigen Geschäfts haben. Viele sehen, was sie unter dem enormen Druck erreicht haben und erkennen die Chancen für die Erschaffung eines von nun an agileren, dynamischeren und robusteren Unternehmens.

In einer neuen KPMG-Publikation lesen wir: „Angesichts der neuen Realität müssen Unternehmen damit fortfahren, sich ein solides digitales Fundament aufzubauen, das cloudnative Lösungen, ortsunabhängige Konnektivität, hybride Multi-Cloud-Architekturen und eine automatisierte, sichere Lieferkette mit der notwendigen Geschwindigkeit und Flexibilität nutzt, um sich schnell verändernden Geschäftsanforderungen gerecht zu werden.“

In einer unsicheren, anfälligen Wirtschaft ist die wohl einzige Gewissheit, dass eine ständige Anpassung an sich schnell verändernde Bedingungen und Anforderungen ganz einfach die Norm sein wird. Die Geschwindigkeit, mit der Geschäfte betrieben werden, wird immer weiter zunehmen und die Schnelligkeit, mit der Organisationen auf Veränderungen, Gefahren und Chancen reagieren, wird dabei wichtiger denn je.

Natürlich hoffen wir alle, dass die COVID-19-Pandemie ein einmaliges, historisches Ereignis bleibt, aber wir sollten diese massive Hinwendung zur Schnelligkeit im Geschäft nicht als eine kurzzeitige Notwendigkeit betrachten. Mit dem Übergang in das „Zeitalter ohne Normalität“ bleiben Geschwindigkeit und Agilität wichtige Voraussetzungen für die Geschäftswelt.

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